Stress


Stress ist im Grunde eine natürliche Reaktion, die es uns erlaubt unser Verhalten an die ständig wechselnden Umweltbedingungen anzupassen und Neues zu lernen. Wir alle kennen die Stressantwort unseres Körpers, so etwas wie Herzrasen, feuchte Hände, Anspannungen oder viele andere physiologischen Veränderungen mehr. Doch sie sind deshalb nicht gleich schlecht, es zeigt uns zunächst einmal was unser Gehirn als Herausforderung oder Bedrohung einstuft. Wir sind hellwach im Geiste und unser Körper ist zur rettenden Reaktion bereit.

Stress kann uns zu Hochleistungen führen, haben wir die Situation überstanden, stellt sich Zufriedenheit und Entspannung als Funtkion des Ausgleichs ein.

Findet ein Ausgleich zwischen Stress und Erholung statt, bleiben wir gesund. Bleibt die Erholung aus, treten gesundheitliche Gefahren wie z.B. Herzinfarkte auf.

Stress entsteht für uns vor allem dort, wo wir das Gefühl haben, dass uns die Kontrolle über die Entwicklungen zu entgleiten drohen: Nicht eine hohe Arbeitsleistung, auch nicht Krisen und Konflikte machen uns krank, sondern die Gedanken, nicht mehr Herr des Verfahrens bzw. des eigenen Lebens zu sein.

Lange Zeit dachte man, dass es vor allem große Ereignisse wie: Todesfälle, schwere Krankheiten, Unfälle, soziale und juristische Konflikte die Menschen aus der Bahn werfen und chronischen Stress auslösen. Dies kann nach wie vor auch noch der Fall sein, doch zum Glück erholt sich eine große Zahl Betroffener von diesen Situationen wieder. Interessanterweise änderten sich die Sichtweisen zur Wirkung dieser "einscheidenden Lebensereignisse", sie wurden abgelößt von den Gefahren, die sich durch Daily Hassles - also sich alltäglich wiederholender Schwierigkeiten bzw. Widrigkeiten einstellen.
Basis dieser Überlegungen sind die vielen kleinen Stressoren, die sich im Laufe eines Tages einstellen. Immer neue Informationen, Zeitnot und parallel zu erfüllende Aufgaben, deren wir uns permanent ausgesetzt fühlen, stressen uns und erlauben uns nicht, zur Ruhe zu finden.  Diese, wenn auch geringen Stressfaktoren, die chronisch werden können, enden dann in einer ungewollten Symptomatik.

Ein effektives Stressmanagement sollte deshalb die Ressourcen stärken, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es geht um die Minimierung der Risikofaktoren,
Steigerung der Fitness und eine gesunde Ernährung.

Das Ziel jeder Stressbewältigung ist es, ein ausgewogenes Verhältnis von Anspannung und Entspannung im Tagesablauf zu erreichen. Zunächst einmal sind Pausen und Freizeit nicht als verlorene Zeit anzusehen, sondern als aktive Investition in Leistungsfähigkeit und Gesundheit - ganz zu schweigen von ihrem Eigenwert.

Verlaufen Sie sich nicht in nutzlose Anstrengungen. Gewinnen Sie Zeit, indem Sie für sich klären, ob statt der Anderen nicht „wir selbst“ gereizt und leicht irritierbar sind.

Einen Ausweg aus dieser „emotionalen Geiselhaft“, in der uns Sorgen festhalten, können wir uns durch eine andere Einstellung zu unserer problematischen Beziehung befreien. Das Einfallstor des Stresses ist immer die Psyche – schwere körperliche Belastungen sind in unserer Zeit selten geworden, die meisten Kämpfe finden als „Kampf im Kopf“ statt.

Mit ausgleichender körperlicher Bewegung und der Befreiung aus dieser selbstkreierten Gedankenlast, lässt sich Stress überwinden und Wohlbefinden gewinnen.

 
 

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